Was der Auslegungslastfall festlegt
Der Auslegungslastfall ist die Kombination aus Druck, Temperatur und weiteren Einwirkungen, nach der eine Rohrleitung bemessen wird. Aus ihm folgen die Wanddicke, die Druckstufe der Flansche und Armaturen und die Werkstoffwahl. Er beschreibt nicht den Normalbetrieb, sondern die ungünstigste Bedingung, die das System dauerhaft ertragen muss.
Druck und Temperatur gehören dabei zusammen: Maßgebend ist die Kombination gleichzeitig auftretender Werte, die die größte Wanddicke oder die höchste Druckstufe verlangt.