Schaltschrankwände montieren
Seiten- und Rückwände aufrichten, zum Rahmen führen und verschrauben – lackierte Flächen, die keine Kratzer vertragen.
In der Elektrofertigung liegen die Gewichte selten im kritischen Bereich und die Anforderungen trotzdem hoch: Schaltschrankwände, Transformatoren und Batteriemodule sind schwer, ihre Anbauteile empfindlich – und dazwischen liegt eine Fertigung im Takt.
Typische Handhabungsaufgaben in Elektro und Elektronik – und was sie technisch verlangen.
Seiten- und Rückwände aufrichten, zum Rahmen führen und verschrauben – lackierte Flächen, die keine Kratzer vertragen.
Bestückte Montageplatten in den Schrank einführen, waagerecht gehalten, ohne an den Anbauteilen anzustoßen.
Kompakte, sehr dichte Bauteile in Gehäuse und Rahmen fügen – schwer im Verhältnis zur Größe, mit außermittigem Schwerpunkt.
Module in Racks und Gehäuse einführen, mit Feinpositionierung und ohne Kontakt zu den Polen.
Anzugsmomente über 40 Nm über eine Drehmomentstütze aufnehmen, statt sie in Handgelenk und Schulter zu leiten.
Eine Schaltschrankrückwand wiegt vierzig Kilogramm – tragbar, wenn sie kompakt wäre. Sie ist aber zwei Meter hoch, lackiert und muss senkrecht an den Rahmen geführt werden. Genau in dieser Kombination liegt der Bedarf: nicht im Gewicht, sondern darin, dass eine Person das Teil nicht so greifen kann, dass es in der Lage bleibt und die Lackfläche unberührt.
In der Elektronikfertigung gelten Anforderungen an die Ableitfähigkeit: Aufnahmen, Griffe und Rollen werden aus ableitfähigen Werkstoffen ausgeführt, damit sich am Bauteil keine Ladung aufbaut. Zugleich sind die Oberflächen empfindlich. Beides zusammen führt zu Sauger- und Klemmauflagen aus ableitfähigem Polyurethan – eine Ausführung, die man von Anfang an festlegen muss und nicht später nachrüstet.
Nach dem Fügen wird verschraubt, und Anzugsmomente über etwa vierzig Newtonmetern gehen als Rückschlag in Handgelenk und Schulter. Eine Drehmomentstütze am selben Gerät nimmt ihn auf: Der Schrauber hängt, der Werker führt nur noch. So bleibt der Arbeitsplatz eine Einheit, statt aus Hebehilfe und separatem Schrauberbalancer zu bestehen – zwei Geräte an einem Platz sind selten eine gute Idee.
Bauart, Traglast und Reichweite – die Vorauswahl für diese Branche.
Gewichtsloses Handling – schweben statt heben.
Zum GerätKnickarm plus integrierte Hubachse.
Zum GerätDie ganze Fläche erschlossen – in X und Y.
Zum GerätNimmt das Reaktionsmoment – Ihre Hände bleiben frei.
Zum GerätCAD-Konstruktion in 2D und 3D – von der Bedarfsanalyse bis zur fertigungsreifen Zeichnung.
AnsehenWir sehen uns den Arbeitsplatz an, bevor über Geräte gesprochen wird.
AnsehenAuslegung von Sicherheitsventilen und Berstscheiben – dem letzten Glied der Sicherheitskette.
AnsehenHebezeuge, Manipulatoren und Balancersysteme für Industrie, Medizintechnik und Logistik.
AnsehenFrüher als anderswo. Weil die Teile großformatig und empfindlich sind, entsteht der Bedarf oft schon bei 20 bis 25 kg – nicht wegen der Last, sondern weil eine Person das Teil nicht in Lage halten kann. Die Leitmerkmalmethode bildet das über Haltung und Ausführungsbedingungen ab.
Alle berührenden und tragenden Teile müssen ableitfähig ausgeführt und in die Erdung einbezogen sein: Auflagen, Griffe, Rollen und der Weg vom Gerät zum Hallenboden. Das ist Standardausführung, muss aber ausdrücklich gefordert werden – nachträglich ist es aufwendig.
Ja, über verstellbare Saugerarme oder eine Klemmweite mit Rastpositionen. Wir legen den Bereich nach dem kleinsten und größten vorkommenden Format aus – dazwischen wird ohne Werkzeug umgestellt.
Dort kommt zur Handhabung die Sicherheit: keine Berührung der Pole, definierte Isolation an der Aufnahme, kein Verkanten beim Einführen. Wir arbeiten mit formschlüssigen Aufnahmen am Gehäuse und einer Feinpositionierung, die die letzten Millimeter ohne Kraft erledigt.
Vierzig Kilogramm wären tragbar. Zwei Meter Kantenlänge nicht.
Zum Anwendungsfall AnwendungsfallKompakt ist nicht leicht. Kompakt ist nur klein.
Zum Anwendungsfall AnwendungsfallJeder Handgriff wird dokumentiert. Auch der, der schiefgeht.
Zum AnwendungsfallBeide halten die Last. Nur eines führt sie auch.
Beitrag lesenEs gibt keinen Grenzwert. Es gibt eine Beurteilungspflicht.
Beitrag lesenDie Frage ist nie „Welches Gerät?“. Sie ist „Welche Bewegung?“.
Beitrag lesenEin kurzes Gespräch klärt meist mehr als drei Angebote. Rufen Sie an oder schreiben Sie uns – Sie landen direkt bei einem Ingenieur.
Tippen Sie los – zum Beispiel „Balancer", „SAP" oder „Rohrstatik".
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