Kokillen- und Formteile
Formteile, Kerne und Kokillenteile in der Gießerei bewegen und lagerichtig einsetzen.
Stahl ist die härteste Umgebung, die Handhabungstechnik kennt: Strahlungswärme, Zunder, Staub, Schlag. Geräte, die hier bestehen, sind nicht dieselben wie in der Montagehalle – sie sind schwerer gebaut, besser gekapselt und auf ein Wartungsintervall ausgelegt, das zur Belastung passt.
Typische Handhabungsaufgaben in Stahl & Metallurgie – und was sie technisch verlangen.
Formteile, Kerne und Kokillenteile in der Gießerei bewegen und lagerichtig einsetzen.
Walzen, Rollen und Werkzeuge beim Rüsten der Linie tauschen.
Proben, Tiegel und Prüfkörper aus dem Prozess zum Labor führen.
Schwere Traversen und Anschlagmittel bereitstellen und ansetzen.
Antriebe, Lager und Gehäuseteile im Stillstandsfenster ausbauen und wieder einsetzen.
Bunde, Coils und Zuschnitte für den Versand konfektionieren.
Der häufigste Ausfallgrund für Handhabungstechnik im Stahlbereich ist nicht Überlast, sondern Verschleiß durch abrasiven Staub in Führungen und Lagerstellen. Deshalb ist die Kapselung hier keine Option, sondern die Grundausstattung: gedichtete Lagerungen, geschützte Energiedurchführung, Faltenbälge an Linearachsen. Und ein Wartungsintervall, das nicht aus dem Katalog stammt, sondern aus der tatsächlichen Belastung.
Die Struktur eines Manipulators hält Strahlungswärme problemlos aus. Was ausfällt, sind Sensorik, Steuerung und Schläuche. Bei erhöhter Umgebungstemperatur bauen wir deshalb die empfindlichen Teile aus dem Strahlungsbereich heraus oder schirmen sie ab – und wählen Schlauch- und Dichtungswerkstoffe nach der tatsächlichen Temperatur am Einbauort, nicht nach der Hallentemperatur.
Ehrlichkeit gehört zur Auslegung: Unsere Standardgeräte decken den Bereich bis 125 Kilogramm ab. Für höhere Lasten konstruieren wir als Sonderlösung – oder sagen Ihnen, dass ein Kran mit Lastaufnahmemittel die richtige Antwort ist. Ein Manipulator ist kein Kranersatz, sondern die Lösung für den wiederkehrenden Handgriff am festen Platz.
Das Ruhrgebiet ist unsere Nachbarschaft, die Schwerindustrie unser Ausgangspunkt. Rohrstatik, Sicherheitseinrichtungen und Anlagendesign machen wir seit über 25 Jahren für Betriebe, in denen Stillstand teuer ist. Das prägt, wie wir auslegen: lieber eine Nummer robuster als eine Nummer eleganter.
Bauart, Traglast und Reichweite – die Vorauswahl für diese Branche.
Der gelenkige Kraftarm für millimetergenaues Handling.
Zum GerätNimmt das Reaktionsmoment – Ihre Hände bleiben frei.
Zum GerätDie ganze Fläche erschlossen – in X und Y.
Zum GerätKnickarm-Reichweite trifft gewichtsloses Schweben.
Zum GerätCAD-Konstruktion in 2D und 3D – von der Bedarfsanalyse bis zur fertigungsreifen Zeichnung.
AnsehenVerfahrenstechnische Anlagen – geplant, gebaut, dokumentiert und in Betrieb genommen.
AnsehenHebezeuge, Manipulatoren und Balancersysteme für Industrie, Medizintechnik und Logistik.
AnsehenWiederkehrende Prüfung Ihrer Anlagen nach den Unfallverhütungsvorschriften.
AnsehenDie Struktur ja, die Steuerung nur mit Anpassung. Wir bauen empfindliche Komponenten aus dem Strahlungsbereich heraus oder schirmen sie ab und wählen Schlauch- und Dichtungswerkstoffe nach der Temperatur am Einbauort. Nennen Sie uns die gemessene Temperatur am Gerätestandort, nicht die Hallentemperatur.
Dann konstruieren wir als Sonderlösung oder empfehlen einen Kran mit passendem Lastaufnahmemittel. Wir sagen Ihnen offen, wo der Manipulator die richtige Antwort ist und wo nicht.
Häufiger als im Katalog. Abrasiver Staub verkürzt die Standzeit von Führungen und Dichtungen erheblich. Wir legen das Intervall gemeinsam mit Ihrer Instandhaltung nach der tatsächlichen Belastung fest und schreiben es in die Betriebsanleitung.
Ein kurzes Gespräch klärt meist mehr als drei Angebote. Rufen Sie an oder schreiben Sie uns – Sie landen direkt bei einem Ingenieur.
Tippen Sie los – zum Beispiel „Balancer", „SAP" oder „Rohrstatik".
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