Dieselbe Sache, viele Namen.
Handhabungstechnik oder Handlingtechnik. Hebehilfe oder Manipulator. Materialhandling oder Materialflusstechnik. Im Markt heißt dasselbe Gerät je nach Haus anders – hier stehen die gebräuchlichen Bezeichnungen und was sie technisch bedeuten.
- Begriffe
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ATEX
Auch: Ex-Schutz · Explosionsschutz · Richtlinie 2014/34/EU
- Regelwerk für Geräte in explosionsgefährdeten Bereichen. Aus der Zone, die der Betreiber im Explosionsschutzdokument festlegt, folgt die erforderliche Gerätekategorie; dazu kommen Explosionsgruppe und Temperaturklasse. Pneumatische Geräte sind hier oft der einfachere Weg, weil kein elektrischer Antrieb im Feld sitzt. Mehr dazu
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Automatisierungstechnik
Auch: Industrieautomation · Teilautomatisierung
- Technik, die Abläufe ohne fortlaufendes Eingreifen des Menschen ausführt. In der Handhabung gibt es dazwischen eine breite Stufe: teilautomatisierte Geräte, bei denen der Mensch führt und die Technik hält. Sie ist überall dort wirtschaftlicher, wo Varianten, Nacharbeit oder Sichtprüfung im Spiel sind. Mehr dazu
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Balancer
Auch: Seilbalancer · Gewichtsausgleicher · Zero-Gravity-Balancer
- Gerät, das die Gewichtskraft einer Last über ein Seil oder eine Kette ausgleicht, sodass sie nahezu schwerelos in der Luft steht. Es hält die Last, führt sie aber nicht: Seitliche Kräfte muss der Bediener selbst aufbringen. Für freies Heben, Umsetzen und große Hubwege ist der Balancer die schnellste Lösung. Mehr dazu
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Blechhandling
Auch: Plattenhandling · Tafelhandling · Blechhandhabung
- Handhabung großformatiger Bleche, Platten und Tafeln. Nicht das Gewicht ist hier das Problem, sondern die Fläche: Das Material biegt sich, die Kante schlägt auf. Deshalb wird flächig über Saugtraversen gegriffen, die für die schlechteste vorkommende Oberfläche ausgelegt sein müssen. Mehr dazu
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CE-Kennzeichnung
Auch: Maschinenrichtlinie · Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 · Konformitätserklärung
- Das sichtbare Ergebnis einer vollständigen technischen Dokumentation: Risikobeurteilung nach EN ISO 12100, Konstruktionsunterlagen, Prüfprotokolle, Betriebsanleitung und EU-Konformitätserklärung. Ab dem 20. Januar 2027 gilt statt der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG die Maschinenverordnung (EU) 2023/1230. Mehr dazu
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Coilhandling
Auch: Bandhandling · Coil Handling · Bundhandling
- Handhabung von aufgewickeltem Band- und Blechmaterial in Stahlwerk, Kaltbandwerk und Weiterverarbeitung. Die Aufgabe wird meist über Dorn oder C-Haken gelöst, weil die Wicklung eine formschlüssige Aufnahme erlaubt. Kritisch sind Kantenschutz, Schwerpunktlage und die Sicherung gegen Abrollen. Mehr dazu
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Drehmomentstütze
Auch: Momentenstütze · Schrauberaufhängung · Reaktionsarm
- Arm, der die Reaktionskräfte eines Schraubers oder Bohrers aufnimmt, statt sie auf das Handgelenk des Bedieners zu leiten. Sie ist die Lösung für alle Verschraubungen mit hohem Anzugsmoment und dort, wo ein Balancer prinzipbedingt nicht helfen kann. Mehr dazu
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Ergonomie
Auch: Arbeitsplatzergonomie · Leitmerkmalmethode · Lastenhandhabungsverordnung
- Die Gestaltung von Arbeit nach den Eigenschaften des Menschen. Für die Handhabung gilt: Die Lastenhandhabungsverordnung nennt keinen Grenzwert, sondern verlangt eine Gefährdungsbeurteilung – die Leitmerkmalmethode der BAuA liefert dafür den Punktwert aus Gewicht, Häufigkeit, Haltung und Ausführungsbedingungen. Mehr dazu
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Fördertechnik
Auch: Hebe- und Fördertechnik · Stetigförderer · Unstetigförderer
- Technik des kontinuierlichen oder getakteten Transports von Gütern – Bänder, Rollenbahnen, Kettenförderer, Krane. Sie überbrückt Strecken, während Handhabungstechnik an den Übergabepunkten arbeitet. Beide Bereiche werden in der Materialflussplanung gemeinsam betrachtet. Mehr dazu
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Geräte-Finder
Auch: Produktfinder · Auswahlhilfe · Konfigurator
- Unser Werkzeug für den ersten Schritt: Beschreiben Sie die Handhabungsaufgabe in eigenen Worten, und Sie erhalten eine Vorauswahl passender Geräte mit Begründung. Es ersetzt nicht das Gespräch mit einem Ingenieur, verkürzt es aber erheblich. Mehr dazu
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Greiftechnik
Auch: Greifsysteme · Greifer · Greifertechnik
- Alles, was zwischen Gerät und Last sitzt. Vier Wirkprinzipien werden unterschieden: Vakuum, Reibschluss über Klammern, Formschluss über die Bauteilgeometrie und Dorn oder Haken. Die Wahl des Prinzips entscheidet über Aufnahmezeit, Prozesssicherheit und das Eigengewicht am Arm – und damit über den Erfolg des ganzen Projekts. Mehr dazu
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Handhabungstechnik
Auch: Handlingtechnik · Handling-Technik · Montage- und Handhabungstechnik
- Oberbegriff für alle technischen Mittel, mit denen Lasten innerhalb eines Arbeitsplatzes oder Betriebs aufgenommen, bewegt, positioniert und abgesetzt werden. Sie umfasst handgeführte Geräte wie Manipulatoren und Balancer ebenso wie teil- und vollautomatische Systeme. Abgegrenzt wird sie von der Fördertechnik, die den durchgehenden Transport übernimmt, und von der Robotik, die den Menschen ersetzt statt ihn zu unterstützen. Mehr dazu
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Handling-Systeme
Auch: Handlingsysteme · Handling Systems · Handhabungssysteme
- Bezeichnung für aufeinander abgestimmte Baugruppen aus Trag-, Hub- und Greifeinheit, die gemeinsam eine Handhabungsaufgabe lösen. Der Begriff betont – anders als „Gerät“ – dass Schienensystem, Manipulator, Greifer und Steuerung als ein System ausgelegt werden. Im englischen Sprachraum ist „handling systems“ der übliche Sammelbegriff. Mehr dazu
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Hebehilfe
Auch: Hebehilfen · Hebevorrichtung · Hebegerät · Umschlaghilfe
- Sammelbegriff für alle Geräte, die den Menschen beim Heben und Führen von Lasten entlasten – Balancer, Manipulatoren, Hubachsen und Vakuumheber gehören dazu. Der Begriff sagt nichts über die Bauart aus, sondern nur über den Zweck. Er ist im Arbeitsschutz gebräuchlicher als in der Technik. Mehr dazu
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Hebetechnik
Auch: Hebe- und Fördertechnik · Hebezeugtechnik
- Fachgebiet, das sich mit dem Anheben und Absenken von Lasten befasst – vom Kettenzug über den Balancer bis zum Kran. In der Praxis wird der Begriff häufig zusammen mit der Fördertechnik genannt, weil beide Bereiche im Materialfluss eines Betriebs ineinandergreifen. Mehr dazu
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Hebezeug
Auch: Hubgerät · Winden, Hub- und Zuggeräte
- Rechtlich geprägter Begriff für Geräte zum Heben von Lasten. Hebezeuge sind Arbeitsmittel im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung und unterliegen der wiederkehrenden Prüfung nach DGUV Vorschrift 54 – in der Regel jährlich durch eine befähigte Person. Mehr dazu
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Hubachse
Auch: Linearachse · Z-Achse · Hubsäule
- Senkrecht arbeitende Führungsachse, die die Last starr hebt und senkt. Sie baut schmal, ist verwindungssteif und eignet sich besonders für Fügeaufgaben, bei denen die Last exakt senkrecht geführt werden muss. Mehr dazu
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Intralogistik
Auch: innerbetriebliche Logistik · Transporttechnik
- Die Organisation und technische Umsetzung aller Material- und Warenflüsse innerhalb eines Betriebsgeländes. Hebehilfen und Balancer sind hier vor allem an Kommissionier-, Pack- und Übergabeplätzen im Einsatz, wo hohe Wiederholzahlen bei moderaten Gewichten die Belastung ausmachen. Mehr dazu
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Kippmoment
Auch: Ausladung · Lastmoment · Biegemoment am Fußpunkt
- Das Produkt aus Last und Ausladung, das am Fußpunkt eines Säulengeräts in den Boden geleitet wird. Es entscheidet über Bauart, Säulenquerschnitt und Verankerung – und ist wichtiger als die reine Traglast: 60 kg auf 4 m sind anspruchsvoller als 120 kg auf 1,5 m. Mehr dazu
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Knickarm
Auch: Gelenkarm · Knickarmausleger · Knickarmmanipulator
- Zweigliedriges Armsystem mit einem Gelenk in der Mitte. Es faltet und streckt sich und erreicht dadurch aus einem festen Standpunkt auch Positionen, die auf gerader Linie verdeckt sind. Deshalb steht der Knickarm überall dort, wo Schutztüren, Maschinen oder Regale im Weg sind. Mehr dazu
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Kommissionierung
Auch: Picken · Auftragszusammenstellung · Order Picking
- Das Zusammenstellen von Artikeln zu einem Auftrag. Belastend ist hier selten das Einzelgewicht, sondern die Summe: 800 Kolli je Schicht ergeben mehrere Tonnen. Hebehilfen halten die Pickleistung über die Schicht konstant – der Effekt, der in keiner Unfallstatistik auftaucht. Mehr dazu
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Lastaufnahmemittel
Auch: Lastaufnahmetechnik · LAM · Traverse · C-Haken
- Bauteil zwischen Hebezeug und Last, das nicht zum Hebezeug selbst gehört – etwa eine Traverse, eine Zange, ein Vakuumheber oder ein C-Haken. Nicht fest angebrachte Lastaufnahmemittel fallen unter die Norm EN 13155 und brauchen eine eigene Konformitätsbewertung sowie eine wiederkehrende Prüfung. Mehr dazu
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Manipulator
Auch: Industriemanipulator · Handhabungsgerät · Gelenkarm-Manipulator
- Handgeführtes Gerät mit starrer Kinematik, das die Last trägt und der Bediener nur noch führt. Im Unterschied zum Balancer nimmt der starre Arm auch seitliche Kräfte und Kippmomente auf – deshalb ist er die richtige Bauart, sobald gefügt, gedreht oder gegen einen Anschlag gearbeitet wird. Gebräuchliche Bauformen sind Säulen-, Knickarm- und Hubachsengeräte. Mehr dazu
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Materialflusstechnik
Auch: Materialfluss · Fördertechnik · innerbetriebliche Transporttechnik
- Planung und Technik des Weges, den ein Material durch den Betrieb nimmt – von der Anlieferung über die Bearbeitung bis zum Versand. Handhabungsgeräte sind die Knotenpunkte dieses Flusses: Sie übernehmen dort, wo umgesetzt, gewendet oder übergeben wird. Mehr dazu
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Materialhandling
Auch: Material Handling · Materialhandhabung · Materialfluss
- Aus dem Englischen übernommene Bezeichnung für das Bewegen, Lagern, Schützen und Steuern von Material innerhalb eines Betriebs. Der Begriff ist weiter gefasst als Handhabungstechnik und schließt Lager-, Förder- und Transportvorgänge ein. In internationalen Ausschreibungen ist „material handling“ der übliche Sammelbegriff. Mehr dazu
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Positioniertechnik
Auch: Positioniersysteme · Feinpositionierung
- Technik, die eine Last nicht nur bewegt, sondern in eine genau definierte Lage bringt und dort hält. In der handgeführten Handhabungstechnik heißt das: reaktionsarme Bewegung, begrenzte Endgeschwindigkeit und ein Arm, der die Last stehen lässt, sobald die Hand sie loslässt. Mehr dazu
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Rilsan-Beschichtung
Auch: lebensmittelechte Beschichtung · Polyamid-Pulverbeschichtung
- Lebensmittelechte Polyamid-Pulverbeschichtung, die geschlossen und porenfrei aufträgt. Sie ist schlagzäh und beständig gegen die üblichen alkalischen und sauren Reiniger der Lebensmittelindustrie – und bietet Keimen anders als eine normale Lackierung keinen Halt. Mehr dazu
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Robotik
Auch: Industrierobotik · Industrieroboter · Cobot
- Programmierbare Kinematik, die eine festgelegte Bewegung selbstständig ausführt. Sie ist überlegen, wenn sich dieselbe Bewegung sehr oft wiederholt und der Prozess stabil bleibt. Sobald Varianten, Nacharbeit oder kurze Serien dazukommen, ist der handgeführte Manipulator meist die wirtschaftlichere Wahl. Mehr dazu
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Rollenhandling
Auch: Walzenhandling · Roll Handling · Spulenhandling
- Handhabung von Folien-, Papier-, Vlies- und Kabelrollen sowie von Walzen in Druck, Verpackung und Weiterverarbeitung. Das Aufsetzen einer Rolle auf den Dorn ist die klassische Zwei-Mann-Aufgabe – und einer der Fälle, in denen sich eine Hebehilfe am schnellsten rechnet. Mehr dazu
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Schienensystem
Auch: Leichtkran · Leichtkrananlage · Kranbahn · Monorail · Hängebahn
- Trägerkonstruktion, an der ein Handhabungsgerät fährt und dadurch jeden Punkt einer Linie oder Fläche erreicht. Bauformen sind das Einträgersystem für eine Linie, das Flächensystem aus Haupt- und Nebenträgern und die Monorail-Anlage mit Weichen. Ab etwa drei gleichartigen Arbeitsplätzen ist es meist günstiger als Einzelgeräte. Mehr dazu
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Schwerlasthandling
Auch: Schwerlasttechnik · Schwerlastmanipulator
- Handhabung von Lasten oberhalb des Bereichs, den handgeführte Standardgeräte abdecken. Hier ist ehrliche Abgrenzung wichtig: Oberhalb etwa 125 Kilogramm ist entweder eine Sonderkonstruktion oder ein Kran mit passendem Lastaufnahmemittel die richtige Antwort – ein Manipulator ist kein Kranersatz. Mehr dazu
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Traglast
Auch: Tragfähigkeit · Nutzlast · Nennlast
- Die Masse, die ein Gerät an der Werkzeugaufnahme führen darf – inklusive Greifer, Adapter und Anschlagmittel. Angaben ohne Werkzeug sind im Betrieb wertlos, weil der Greifer je nach Bauart acht bis dreißig Kilogramm mitbringt. Mehr dazu
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Transfertechnik
Auch: Transfersysteme · Übergabetechnik · Werkstücktransfer
- Technik für die Übergabe von Werkstücken zwischen Stationen, Maschinen oder Fördermitteln. Sie ist der Punkt, an dem in vielen Fertigungen von Hand gearbeitet wird – und damit die häufigste Stelle, an der eine Hebehilfe wirtschaftlich wird. Mehr dazu
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UVV-Prüfung
Auch: wiederkehrende Prüfung · DGUV Vorschrift 54 · Sachkundigenprüfung
- Die wiederkehrende Prüfung von Hebezeugen und Anschlagmitteln durch eine befähigte Person – in der Regel jährlich. Sie muss im Prüfbuch dokumentiert werden; ohne Dokumentation gilt sie als nicht erfolgt. Die genaue Frist leitet sich aus der Gefährdungsbeurteilung ab. Mehr dazu
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Vakuumheber
Auch: Vakuumgreifer · Saugheber · Saugtraverse · Vakuumhebegerät
- Lastaufnahmemittel, das die Last über Unterdruck an einer dichten Fläche hält. Es ist das schnellste Verfahren für Kartons, Platten, Bleche und Glas, stößt aber bei porösen, feuchten oder stark gewölbten Oberflächen an Grenzen. Nach EN 13155 muss es die Last bei Energieausfall halten oder kontrolliert absetzen können. Mehr dazu
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Werkstückhandhabung
Auch: Werkstückhandling · Teilehandling · Bauteilhandhabung
- Das Aufnehmen, Wenden, Positionieren und Übergeben von Werkstücken in der Fertigung – typischerweise an Maschinen, Vorrichtungen und Montageplätzen. Sie stellt höhere Anforderungen an Genauigkeit und Lagesicherung als reines Materialhandling, weil das Werkstück in eine definierte Position gebracht werden muss. Mehr dazu
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Zuführtechnik
Auch: Zuführsysteme · Teilezuführung · Bereitstellung
- Technik, die Bauteile lagerichtig und getaktet an den Ort ihrer Verarbeitung bringt. In der handgeführten Handhabung heißt das vor allem: Die Aufnahmeposition muss so gestaltet sein, dass der Greifer sie in einer Bewegung erreicht – sonst entsteht die Zeit, die dem Gerät später vorgeworfen wird. Mehr dazu
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