Nicht ob, sondern was
In den meisten Maschinenbauunternehmen entsteht die Dokumentation in der Konstruktion – am Ende des Projekts, wenn die Maschine fertig werden muss und niemand Zeit hat. Das Ergebnis ist bekannt: Die Anleitung der Vorgängermaschine wird kopiert und angepasst, so weit die Zeit reicht.
Eine eigene Redaktion löst das, lohnt aber nur, wenn sie dauerhaft ausgelastet ist. Ein Dienstleister löst es ebenfalls, wenn klar ist, was er übernimmt und was nicht. Die sinnvolle Frage lautet deshalb nicht „intern oder extern“, sondern: Welche Tätigkeiten brauchen das Wissen des Hauses – und welche brauchen vor allem Zeit, Methode und Übung?