Maschinenbeschickung
Guss-, Schmiede- und Sägerohteile in Dreh-, Fräs- und Bearbeitungszentren einlegen – auch tief im Arbeitsraum und hinter der Schutztür.
In der Zerspanung liegt die Wertschöpfung in der Spindel, nicht im Weg dorthin. Trotzdem geht ein erheblicher Teil der Rüstzeit für das Einlegen, Wenden und Entnehmen schwerer Rohteile drauf – oft am Hallenkran, oft zu zweit. Ein Manipulator am Maschinenplatz macht daraus eine Ein-Mann-Bewegung von wenigen Sekunden.
Typische Handhabungsaufgaben in Metall & Maschinenbau – und was sie technisch verlangen.
Guss-, Schmiede- und Sägerohteile in Dreh-, Fräs- und Bearbeitungszentren einlegen – auch tief im Arbeitsraum und hinter der Schutztür.
Bauteile zwischen zwei Aufspannungen drehen, ohne sie abzusetzen. Der Balancer hält, der Werker dreht.
Schwere Spannvorrichtungen und Backenfutter beim Rüsten austauschen – der häufigste Ort für Quetschverletzungen an der Maschine.
Große, sperrige Baugruppen zur Schweißvorrichtung führen und lagerichtig halten, bis die Heftnaht sitzt.
Späneboxen, Werkstückkörbe und Waschkörbe zwischen Maschine, Waschanlage und Messplatz bewegen.
Platinen und Ziehteile in die Presse einlegen und entnehmen, ohne in den Presseraum zu greifen.
Nicht in der Anschaffung – im Betrieb. Wer am Kran arbeitet, wartet: auf die Katze, auf den Kollegen, auf das Auspendeln der Last. Eine Aufnahme, die am Manipulator acht Sekunden dauert, kostet am Kran leicht drei Minuten, weil Anschlagen, Fahren, Ausrichten und Ablegen zusammenkommen. Bei zwanzig Wechseln in der Schicht ist das eine Stunde Maschinenstillstand pro Tag und Platz. Der Manipulator steht dagegen an der Maschine, ist ohne Anschlagmittel einsatzbereit und pendelt nicht.
Beim Einlegen in eine Vorrichtung entscheidet der letzte Zentimeter. Ein Seilbalancer, der nachschwingt, macht aus dem Einlegen ein Suchen. Unsere Geräte sind über die Steuerung so gedämpft, dass die Last dort bleibt, wo sie losgelassen wird. Das schont nicht nur den Nerv des Werkers, sondern vor allem die Passflächen der Vorrichtung.
Ein Bearbeitungszentrum hat eine Schutztür, einen Späneförderer und meist noch eine Steuerkanzel im Weg. Ein Säulenschwenkarm kommt an solchen Hindernissen nicht vorbei – ein zweigliedriger Knickarm faltet sich darum herum und erreicht aus einem festen Standpunkt auch Positionen, die auf der geraden Linie verdeckt sind. Das ist der Grund, warum in der Zerspanung überwiegend Knickarmgeräte stehen.
Ein Manipulator überträgt sein Kippmoment in den Hallenboden. Bei 125 kg auf 3,4 m Ausladung sind das mehr als vier Kilonewtonmeter am Fußpunkt. Wir prüfen deshalb vor jeder Auslegung, ob verschraubt, gedübelt oder auf einer mobilen Grundplatte gearbeitet wird – und rechnen die Ankerkräfte nach. Das gehört zur Auslegung, nicht zur Montage.
Bauart, Traglast und Reichweite – die Vorauswahl für diese Branche.
Der gelenkige Kraftarm für millimetergenaues Handling.
Zum GerätKnickarm-Reichweite trifft gewichtsloses Schweben.
Zum GerätDer gelenkige Ausleger mit großem Radius.
Zum GerätMobile Hubachse für flexibles Heben.
Zum GerätCAD-Konstruktion in 2D und 3D – von der Bedarfsanalyse bis zur fertigungsreifen Zeichnung.
AnsehenTraglast, Reichweite, Taktzeit – und Greifer für alles, was keinen Katalog kennt.
AnsehenHebezeuge, Manipulatoren und Balancersysteme für Industrie, Medizintechnik und Logistik.
AnsehenWiederkehrende Prüfung Ihrer Anlagen nach den Unfallverhütungsvorschriften.
AnsehenMeistens ja. Die Kranbahn bedient die ganze Halle, der Manipulator bedient einen Platz – und genau dort zählt die Sekunde. Rechnen Sie die Wechselhäufigkeit: Ab etwa zehn Bewegungen je Schicht an einem Platz ist das Standgerät wirtschaftlicher, weil es keine Wartezeit auf den Kran gibt.
Ja. Wir liefern in kühlmittelbeständiger Ausführung mit gekapselten Lagerstellen und geschützter Energiedurchführung. Für aggressive Medien oder Reinigungsprozesse gibt es zusätzlich beschichtete Ausführungen.
In der Regel nicht. Ein tragfähiger Industrieboden reicht meist aus – die Säule wird verdübelt oder verschraubt. Wir rechnen die Ankerkräfte aus Traglast und Ausladung nach und sagen Ihnen vor der Bestellung, ob Ihr Boden trägt. Wo kein Bohren möglich ist, arbeiten wir mit einer ballastierten mobilen Grundplatte.
Ja – über ein Schienensystem oder ein mobiles Gerät auf Grundplatte. Bei mehr als zwei Maschinen lohnt fast immer die Schiene, weil sie den Weg führt und das Gerät nicht jedes Mal neu ausgerichtet werden muss.
Beide halten die Last. Nur eines führt sie auch.
Beitrag lesenNicht die Traglast entscheidet, sondern das Moment.
Beitrag lesenDas Gerät hebt. Der Greifer entscheidet, ob es funktioniert.
Beitrag lesenEin kurzes Gespräch klärt meist mehr als drei Angebote. Rufen Sie an oder schreiben Sie uns – Sie landen direkt bei einem Ingenieur.
Tippen Sie los – zum Beispiel „Balancer", „SAP" oder „Rohrstatik".
Entracon erreichen
Wie dürfen wir helfen?
Danke!