Anbauteile montieren
Klappen, Türen, Verkleidungen und Aggregate am stehenden Fahrzeug ansetzen und verschrauben.
Im Fahrzeugbau bewegt sich nicht das Werkstück, sondern der Mensch. Ein Wagenkasten steht, und ringsherum wird montiert – über zwanzig Meter Länge, in mehreren Ebenen und mit Bauteilen, die einzeln zwischen zehn und dreihundert Kilogramm wiegen.
Typische Handhabungsaufgaben in Bahn und Nutzfahrzeugbau – und was sie technisch verlangen.
Klappen, Türen, Verkleidungen und Aggregate am stehenden Fahrzeug ansetzen und verschrauben.
Sitze, Module und Verkleidungen in den Wagenkasten einbringen – durch enge Türöffnungen und über die Bühne.
Motoren, Kompressoren und Umrichter unter Flur oder im Dachbereich einsetzen, mit Feinpositionierung.
Großformatige Scheiben senkrecht führen und in den Rahmen einsetzen, ohne die Kante zu belasten.
Anzugsmomente in Zwangshaltung über eine Stütze aufnehmen statt über den Körper.
Ein Wagenkasten ist zwanzig bis dreißig Meter lang. Jeder Schwenkarm bedient davon einen Bruchteil, und drei Schwenkarme lassen zwischen sich Zonen offen. Deshalb ist im Fahrzeugbau die Längsbahn die Regel: ein Schienensystem über der ganzen Länge, an dem ein oder mehrere Geräte fahren. Es folgt der Form des Fahrzeugs statt umgekehrt – und es ist die einzige Bauform, die auch die Enden erreicht.
Am Fahrzeug wird von unten und von der Bühne gearbeitet. Ein System, das nur eine Ebene bedient, halbiert seinen Nutzen. Deshalb legen wir Hubweg und Bauhöhe so aus, dass dasselbe Gerät den Unterflurbereich und den Dachbereich erreicht – häufig mit einer Teleskopachse, weil unter der Hallendecke selten genug Platz für einen Kettenzug mit vollem Hub ist.
Im Innenausbau ist nicht das Gewicht das Problem, sondern der Weg dorthin: durch eine achtzig Zentimeter breite Tür, um eine Ecke, in eine Nische. Dafür braucht es schlanke Geräte mit großem Schwenkbereich und einer Aufnahme, die sich um die eigene Achse drehen lässt. Und es braucht die Drehmomentstütze, weil über Kopf verschraubt wird – der Rückschlag ist in dieser Haltung das eigentliche Risiko.
Bauart, Traglast und Reichweite – die Vorauswahl für diese Branche.
Die ganze Fläche erschlossen – in X und Y.
Zum GerätDer gelenkige Kraftarm für millimetergenaues Handling.
Zum GerätDie kompakte Kraft für senkrechtes Heben.
Zum GerätNimmt das Reaktionsmoment – Ihre Hände bleiben frei.
Zum GerätWir sehen uns den Arbeitsplatz an, bevor über Geräte gesprochen wird.
AnsehenVerfahrenstechnische Anlagen – geplant, gebaut, dokumentiert und in Betrieb genommen.
AnsehenHebezeuge, Manipulatoren und Balancersysteme für Industrie, Medizintechnik und Logistik.
AnsehenWiederkehrende Prüfung Ihrer Anlagen nach den Unfallverhütungsvorschriften.
AnsehenJa, das ist im Fahrzeugbau der Normalfall. Nötig sind Endanschläge, Pufferabstände und eine Aufteilung der Arbeitsbereiche, damit sich die Geräte nicht behindern. Bei getakteter Fertigung legen wir feste Bereiche fest, bei Einzelfertigung eher überlappende mit mechanischer Begrenzung.
Meist gar nicht – es übergibt an der Tür. Für den Innenausbau arbeiten wir mit schlanken, mobilen Geräten oder mit Aufnahmen an einer Kurzbahn im Fahrzeug. Welcher Weg passt, entscheidet die Türbreite und die Frage, ob im Fahrzeug verankert werden darf.
Der ist der schwierigere Teil: geringe Höhe, Über-Kopf-Arbeit und schwere Aggregate. Hier arbeiten wir mit flachbauenden Hubachsen und Aufnahmen, die das Bauteil in Endlage halten, damit beide Hände zum Verschrauben frei sind.
Häufig ja, weil in der Einzelfertigung die Bauteile größer und die Haltungen ungünstiger sind als in der Serie. Gerechnet wird über Ausrichtzeit und Zweimannbedarf – und beides fällt hier stärker ins Gewicht als der Takt.
Nicht die Traglast entscheidet, sondern das Moment.
Beitrag lesenEin Gerät an acht Plätzen schlägt acht Geräte.
Beitrag lesenDie Frage ist nie „Welches Gerät?“. Sie ist „Welche Bewegung?“.
Beitrag lesenEin kurzes Gespräch klärt meist mehr als drei Angebote. Rufen Sie an oder schreiben Sie uns – Sie landen direkt bei einem Ingenieur.
Tippen Sie los – zum Beispiel „Balancer", „SAP" oder „Rohrstatik".
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