01
Der teuerste Fehler passiert vor dem Kauf
Ein Gerät, das zum Arbeitsplatz nicht passt, wird nicht benutzt. Es steht dann im Weg, kostet Wartung und ändert nichts an der Belastung. Deshalb beginnt bei uns jedes Projekt mit der Frage, wie heute tatsächlich gearbeitet wird – nicht damit, welches Gerät wir anbieten könnten.
02
Was wir uns ansehen
Gewicht und Form der Last, Greifpunkte, Hubhöhe und Weg, Taktzeit und Häufigkeit, Platz, Untergrund und Anschlüsse. Dazu die Menschen: Wer arbeitet dort, in welcher Haltung, wie lange am Stück – und wo entstehen die Zwangshaltungen, die man erst nach Jahren merkt.
03
Belastung, die sich beziffern lässt
Manuelle Lastenhandhabung lässt sich bewerten, statt nach Gefühl zu diskutieren. Die Aufnahme liefert die Zahlen, mit denen sich eine Gefährdungsbeurteilung führen und eine Investition begründen lässt – gegenüber der Geschäftsführung wie gegenüber der Berufsgenossenschaft.
04
Ergebnis ist eine Empfehlung, kein Angebot
Sie bekommen eine nachvollziehbare Empfehlung mit Alternativen: welches Prinzip zum Arbeitsplatz passt, was es ungefähr kostet und was es bringt. Manchmal lautet das Ergebnis, dass eine andere Anordnung mehr hilft als jedes Hebezeug. Auch das sagen wir.
05
Ablauf in vier Schritten
Im Vorgespräch klären wir, um welche Tätigkeit es geht und was Sie heute stört. Bei der Begehung nehmen wir den Arbeitsplatz im laufenden Betrieb auf – Lasten, Wege, Haltungen, Häufigkeiten, Platzverhältnisse –, mit Fotos und Maßen. Danach bewerten wir die Belastung und fassen das Ergebnis mit Empfehlung und Alternativen zusammen. Wenn Sie wollen, geht die Aufnahme direkt in die Auslegung eines Geräts über.
06
Bewertet nach der Leitmerkmalmethode
Für manuelle Lastenhandhabung verwenden wir die Leitmerkmalmethoden der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA): LMM-HHT für Heben, Halten und Tragen, LMM-ZS für Ziehen und Schieben, LMM-MA für manuelle Arbeitsprozesse. Sie gewichten Lastgewicht, Häufigkeit, Körperhaltung und Ausführungsbedingungen und ordnen das Ergebnis einem von vier Risikobereichen zu. So wird aus „das ist schwer" eine Zahl, die sich vergleichen und nach einer Verbesserung erneut messen lässt.