Scheiben aus dem Gestell nehmen
Großformate aus Transportgestellen entnehmen und aufrichten – die Bewegung, bei der von Hand die meisten Kanten beschädigt werden.
Glas verzeiht keine zweite Chance. Was fällt, ist nicht nur verloren, sondern gefährlich – und deshalb ist die Auslegung eines Vakuumhebers für Glas kein Rechenschritt, sondern der Kern des ganzen Projekts.
Typische Handhabungsaufgaben in Glas und Keramik – und was sie technisch verlangen.
Großformate aus Transportgestellen entnehmen und aufrichten – die Bewegung, bei der von Hand die meisten Kanten beschädigt werden.
Zwei oder drei Scheiben planparallel zueinander bringen, ohne den Randverbund zu berühren.
Scheiben an Schneid-, Schleif- und Bohrplätze bringen, waagerecht oder senkrecht, je nach Maschine.
Großformatige Platten aus dem Brand nehmen, wenden und stapeln – schwer, spröde und kantenempfindlich zugleich.
Elemente in der Vorfertigung in den Rahmen einsetzen, mit Feinverstellung in drei Richtungen.
Bei jedem Vakuumheber gehören Speicher, Rückschlagventil und Warneinrichtung zur Grundausstattung. Bei Glas geht die Auslegung darüber hinaus: Zwei voneinander getrennte Vakuumkreise mit eigenen Saugern sorgen dafür, dass der Ausfall eines Kreises die Last nicht fallen lässt. Das ist kein Zusatz für besonders vorsichtige Betriebe, sondern der übliche Stand für senkrecht gehaltene Scheiben – und der Grund, warum ein Glasvakuumheber anders aussieht als ein Blechsauger.
Aus dem Gestell kommt die Scheibe senkrecht, auf den Schneidtisch geht sie waagerecht, in den Rahmen wieder senkrecht. Diese Drehung von neunzig Grad ist der kritische Moment: Der Schwerpunkt wandert über die ganze Bewegung, und ohne Dämpfung zieht die Scheibe im Kippunkt. Deshalb bekommt die Traverse eine gedämpfte Schwenkachse mit Rastpositionen – und deshalb ist die Lage der Achse zum Schwerpunkt wichtiger als die reine Traglast.
Geschnittenes Glas ist an den Kanten scharf und zugleich empfindlich: Ein Anstoßen erzeugt einen Muschelbruch, der die Scheibe entwertet, und ein Abrutschen erzeugt eine Schnittverletzung. Beides hat dieselbe Ursache – die Scheibe wird von Hand geführt. Ein Gerät, das die Last hält und nur geführt wird, löst beide Probleme gleichzeitig, und zwar besser als jede Schutzausrüstung.
Bauart, Traglast und Reichweite – die Vorauswahl für diese Branche.
Gewichtsloses Handling – schweben statt heben.
Zum GerätDie ganze Fläche erschlossen – in X und Y.
Zum GerätDer gelenkige Kraftarm für millimetergenaues Handling.
Zum GerätKnickarm plus integrierte Hubachse.
Zum GerätCAD-Konstruktion in 2D und 3D – von der Bedarfsanalyse bis zur fertigungsreifen Zeichnung.
AnsehenWir sehen uns den Arbeitsplatz an, bevor über Geräte gesprochen wird.
AnsehenAuslegung von Sicherheitsventilen und Berstscheiben – dem letzten Glied der Sicherheitskette.
AnsehenHebezeuge, Manipulatoren und Balancersysteme für Industrie, Medizintechnik und Logistik.
AnsehenBegrenzend ist selten das Gewicht, sondern die Durchbiegung. Ab etwa drei Metern Kantenlänge braucht es eine Traverse, die die Sauger auf mehrere Punkte verteilt – sonst biegt sich die Scheibe zwischen den Saugern durch, und die Spannungen erreichen Werte, bei denen Glas bricht. Formate bis sechs Meter sind damit gut beherrschbar.
Nichts, wenn richtig ausgelegt: Der Vakuumspeicher hält den Unterdruck über mehrere Minuten, die Rückschlagventile verhindern das Entlüften, und die Warnung meldet den Ausfall sofort. Diese Zeit reicht, um die Scheibe kontrolliert abzusetzen. Ohne Speicher wäre die Anlage nicht zulässig.
Ja, mit der passenden Dichtlippe. Kritisch sind weiche Beschichtungen, die Abdrücke annehmen; dort werden größere Sauger mit niedrigerem Unterdruck und weicherem Werkstoff eingesetzt. Wir prüfen das am Muster, weil sich die Beschichtungen der Hersteller deutlich unterscheiden.
Ähnliche Kinematik, andere Auslegung: Keramikplatten sind schwerer je Fläche, oft leicht porös und in der Kante noch empfindlicher. Poröse Oberflächen senken die Haltekraft spürbar – dort rechnen wir mit deutlich größerer Reserve und prüfen die Haltezeit im Versuch.
Das Gerät hebt. Der Greifer entscheidet, ob es funktioniert.
Beitrag lesenEs gibt keine 25-Kilo-Grenze. Es gibt eine Beurteilung.
Beitrag lesenVakuum ist die schnellste Aufnahme – solange die Fläche mitspielt.
Beitrag lesenEin kurzes Gespräch klärt meist mehr als drei Angebote. Rufen Sie an oder schreiben Sie uns – Sie landen direkt bei einem Ingenieur.
Tippen Sie los – zum Beispiel „Balancer", „SAP" oder „Rohrstatik".
Entracon erreichen
Wie dürfen wir helfen?
Danke!