Rollen einlegen
Papier-, Folien- und Etikettenrollen von der Palette nehmen und in den Abwickler einfädeln – koaxial, ohne die Bahnkante zu beschädigen.
In der Papierverarbeitung ist Handhabung fast immer Rüstzeit. Jede Rolle, jede Walze, jeder Stapel bedeutet Stillstand einer Maschine, die im Betrieb Meter je Sekunde macht – und dieser Stillstand ist die Zahl, an der sich jede Lösung messen lassen muss.
Typische Handhabungsaufgaben in Papier und Druck – und was sie technisch verlangen.
Papier-, Folien- und Etikettenrollen von der Palette nehmen und in den Abwickler einfädeln – koaxial, ohne die Bahnkante zu beschädigen.
Druck-, Press- und Leitwalzen aus dem Gestell ziehen und die neuen waagerecht in die Lagersitze einführen.
Bogenstapel zwischen Anleger, Ausleger und Palette bewegen, ohne die Stapelkante zu verschieben.
Druckformen und Zylinder aus dem Lager zur Maschine bringen und lagerichtig übergeben.
Angebrochene Rollen und Kerne aus der Maschine nehmen und dem Kreislauf zuführen – die Bewegung, die im Ablauf am häufigsten unterschätzt wird.
Ein Rollenwechsel am Hallenkran dauert mit Anschlagen, Fahren, Ausrichten und Lösen leicht zehn Minuten, davon acht für das Ausrichten auf die Aufnahmewelle. Mit einem Dorngreifer an einem geführten Gerät sind es drei. Bei sechs Wechseln je Schicht ergibt das über eine halbe Stunde Maschinenlaufzeit täglich – und diese Rechnung, nicht die Ergonomie, ist in der Papierverarbeitung meist das ausschlaggebende Argument.
Eine Papier- oder Folienrolle wird am Kern getragen, nie am Mantel. Ein Dorngreifer, der in den Kern einfährt und dort spreizt, hält formschlüssig und lässt die Bahn unberührt. Entscheidend ist die zulässige Pressung im Kern: Papphülsen vertragen deutlich weniger als Kunststoff- oder Stahlkerne, und bei langen Rollen kommt eine Abstützung am freien Ende hinzu, damit der Dorn sich nicht durchbiegt.
Eine Walze muss über die ganze Bewegung waagerecht bleiben, sonst verkantet der Zapfen im Lagersitz – und ein verkanteter Zapfen kostet mehr als der ganze Wechsel. Deshalb wird sie in zwei Prismenschalen getragen und mit einem starren Arm geführt, der den eingestellten Winkel hält. Der Hallenkran kann das Gewicht, aber am Seil schwingt die Walze genau dann, wenn Genauigkeit gefragt ist.
Bauart, Traglast und Reichweite – die Vorauswahl für diese Branche.
Der gelenkige Kraftarm für millimetergenaues Handling.
Zum GerätDie ganze Fläche erschlossen – in X und Y.
Zum GerätDie kompakte Kraft für senkrechtes Heben.
Zum GerätGewichtsloses Handling – schweben statt heben.
Zum GerätTraglast, Reichweite, Taktzeit – und Greifer für alles, was keinen Katalog kennt.
AnsehenVerfahrenstechnische Anlagen – geplant, gebaut, dokumentiert und in Betrieb genommen.
AnsehenHebezeuge, Manipulatoren und Balancersysteme für Industrie, Medizintechnik und Logistik.
AnsehenWiederkehrende Prüfung Ihrer Anlagen nach den Unfallverhütungsvorschriften.
AnsehenIn der Weiterverarbeitung meist 80 bis 500 kg, in der Herstellung deutlich mehr. Für die Auslegung zählt neben dem Gewicht die Rollenbreite: Eine schmale schwere Rolle ist einfacher zu handhaben als eine breite leichte, weil beim Dorngreifer die Biegung im Dorn begrenzend wird.
Ja. Spreizdorne decken einen Durchmesserbereich ab; darüber hinaus arbeiten wir mit wechselbaren Spreizsegmenten, die sich in Sekunden tauschen lassen. Nennen Sie uns die vorkommenden Kerne, dann legen wir den Bereich so, dass kein Wechsel nötig ist.
Bogenstapel werden geklemmt oder unterfahren, je nach Format und Bindung. Kritisch ist das Verschieben der oberen Lagen; eine Aufnahme mit Gegenhalter und niedriger Beschleunigung löst das. Bei häufigem Formatwechsel ist ein verstellbarer Greifer sinnvoller als mehrere feste.
Meist ja, sobald der Wechsel heute den Kran bindet oder zu zweit erfolgt. Wir rechnen mit den Zahlen aus Ihrem Betrieb: Wechsel je Schicht mal eingesparte Minuten mal Maschinenstundensatz. Wo die Rechnung nicht aufgeht, sagen wir das.
Nicht die Traglast entscheidet, sondern das Moment.
Beitrag lesenDas Gerät hebt. Der Greifer entscheidet, ob es funktioniert.
Beitrag lesenDie zweite Person ist die teuerste Position der Rechnung.
Beitrag lesenEin kurzes Gespräch klärt meist mehr als drei Angebote. Rufen Sie an oder schreiben Sie uns – Sie landen direkt bei einem Ingenieur.
Tippen Sie los – zum Beispiel „Balancer", „SAP" oder „Rohrstatik".
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