Kokillen und Formteile wechseln
Schwere Werkzeuge aus der Maschine nehmen, ablegen und neue einsetzen – waagerecht geführt, damit Führungssäulen und Passungen nicht leiden.
In der Gießerei versagt Technik nicht an der Traglast, sondern an der Umgebung. Strahlungswärme, Formsand, Zunder und Spritzer setzen jeder Führung, jeder Dichtung und jeder Elektronik zu – und zwar in Wochen, nicht in Jahren.
Typische Handhabungsaufgaben in Gießerei und Schmiede – und was sie technisch verlangen.
Schwere Werkzeuge aus der Maschine nehmen, ablegen und neue einsetzen – waagerecht geführt, damit Führungssäulen und Passungen nicht leiden.
Heiße Teile aus Form oder Kokille heben, ohne dass jemand mit der Zange danebensteht. Die Aufnahme hält Abstand, der Werker bleibt außerhalb der Strahlungswärme.
Empfindliche Sandkerne lagegenau in die Form setzen. Bruchgefahr und Maßhaltigkeit machen daraus eine Positionier-, keine Hebeaufgabe.
Rohteile an Schleif-, Trenn- und Strahlplätze bringen und wenden – die Bewegung, an der in der Putzerei die meiste Zeit hängt.
Warmteile zwischen Ofen, Presse und Ablage bewegen, mit Aufnahmen, die für die Temperatur und die Zunderschicht ausgelegt sind.
Ein Bauteil mit dreihundert Grad strahlt nicht nur den Werker an, sondern auch die Aufnahme. Dichtungen verhärten, Schmierstoffe verkoken, Kunststoffführungen kriechen. Deshalb rechnen wir bei Heißanwendungen mit Hitzeschilden zwischen Last und Gerät, mit temperaturbeständigen Werkstoffen an allen berührenden Teilen und mit einem konstruktiven Abstand, der auch dann noch stimmt, wenn die Aufnahme minutenlang über dem Teil steht. Was hier gespart wird, kommt als Ausfall zurück.
Formsand ist abrasiv, Zunder ebenso. Offene Zahnstangen, freiliegende Linearführungen und ungeschützte Kolbenstangen halten in dieser Umgebung nicht durch. Bewährt haben sich gekapselte Führungen, pneumatische Antriebe ohne Elektronik an der Last und Wartungspunkte, die von unten erreichbar sind. Die Schutzart ist dabei nur die halbe Antwort – die andere ist eine Bauform, in der sich Staub nicht sammeln kann.
Gussteile sind schwer, aber die Aufgabe ist selten ein reiner Hub. Kerne werden lagegenau eingelegt, Teile werden zum Prüfen gedreht, Werkzeuge werden in Führungen eingefahren. Für all das ist der starre Arm die richtige Bauart – der Hallenkran kann das Gewicht, aber nicht die Bewegung. In der Praxis arbeiten beide zusammen: Der Kran bringt die Last in den Bereich, das Arbeitsplatzgerät übernimmt die Genauigkeit.
Bauart, Traglast und Reichweite – die Vorauswahl für diese Branche.
Der gelenkige Kraftarm für millimetergenaues Handling.
Zum GerätDie ganze Fläche erschlossen – in X und Y.
Zum GerätDie kompakte Kraft für senkrechtes Heben.
Zum GerätNimmt das Reaktionsmoment – Ihre Hände bleiben frei.
Zum GerätTraglast, Reichweite, Taktzeit – und Greifer für alles, was keinen Katalog kennt.
AnsehenVerfahrenstechnische Anlagen – geplant, gebaut, dokumentiert und in Betrieb genommen.
AnsehenHebezeuge, Manipulatoren und Balancersysteme für Industrie, Medizintechnik und Logistik.
AnsehenWiederkehrende Prüfung Ihrer Anlagen nach den Unfallverhütungsvorschriften.
AnsehenMit Standardkomponenten bis etwa 150 °C an der Aufnahme. Darüber arbeiten wir mit Hitzeschilden, verlängerten Aufnahmen und temperaturfesten Werkstoffen; bis rund 300 °C ist das gut beherrschbar. Höher wird es zur Sonderkonstruktion, bei der auch die Standzeit der Dichtungen mitgerechnet wird.
In der Regel nicht. Die Oberfläche ist rau, zunderbehaftet und oft warm – drei Gründe, warum Vakuum hier ausfällt. Gearbeitet wird formschlüssig: Prismenschalen, Klemmzangen mit Formeinsatz oder Aufnahmen an Anguss und Bohrung.
Dort ist die Belastung besonders hoch, weil Teile mehrfach gewendet und an mehrere Plätze gebracht werden. Ein Schienensystem über der Putzstrecke mit einem drehbaren Greifer nimmt genau diese Wiederholungen ab – und zahlt sich meist schneller aus als in der Formerei.
Die wiederkehrende Prüfung bleibt jährlich, aber die Sichtprüfung wird wichtiger: Abrasiver Staub verschleißt Bolzen und Buchsen deutlich schneller als in einer Montagehalle. Wir empfehlen einen verkürzten Wartungsplan und Verschleißteile, die sich ohne Demontage der Baugruppe tauschen lassen.
Ein kurzes Gespräch klärt meist mehr als drei Angebote. Rufen Sie an oder schreiben Sie uns – Sie landen direkt bei einem Ingenieur.
Tippen Sie los – zum Beispiel „Balancer", „SAP" oder „Rohrstatik".
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