Kartons und Kolli umsetzen
Von der Palette auf das Band, vom Band in den Versandkarton – auf Arbeitshöhe statt aus der Beuge.
In der Kommissionierung ist nicht das einzelne Kolli das Problem, sondern die Summe. Wer achthundert Kartons am Tag umsetzt, bewegt in einer Schicht mehrere Tonnen. Handhabungstechnik hält die Leistung über die Schicht konstant – und die Fehlerquote am Abend auf dem Niveau des Morgens.
Typische Handhabungsaufgaben in Logistik & Verpackung – und was sie technisch verlangen.
Von der Palette auf das Band, vom Band in den Versandkarton – auf Arbeitshöhe statt aus der Beuge.
Lagen schichtweise auf- und abbauen, ohne dass jemand über Schulterhöhe arbeiten muss.
Kästen, Trays und Schrumpfgebinde greifen und stapeln.
Big Bags anheben, positionieren und entleeren; Säcke lagerichtig zur Aufgabe führen.
Folien-, Papier- und Kabelrollen auf den Dorn setzen – die häufigste Zwei-Mann-Aufgabe im Verpackungsbetrieb.
Sperrige Rücksendungen wenden und begutachten, ohne sie abzusetzen.
Die Diskussion über Hebehilfen wird meist über Arbeitsschutz geführt. Das ist richtig, aber unvollständig. Der messbarere Effekt ist die konstante Leistung: Ein Kommissionierer, der nicht hebt, sondern führt, arbeitet in der achten Stunde ähnlich schnell wie in der zweiten. Genau dieser Abfall am Schichtende ist es, der die Tagesleistung eines Platzes bestimmt – und er taucht in keiner Unfallstatistik auf.
Für Kartons mit glatter, dichter Oberfläche ist der Vakuumheber unschlagbar schnell: ansaugen, führen, absetzen, in drei Sekunden. Sobald aber Recyclingkartons mit poröser Oberfläche, feuchte Gebinde aus dem Kühlbereich oder folierte Trays mit Falten dazukommen, wird es unzuverlässig. Dann ist ein mechanischer Klammergreifer oder eine Kombination die bessere Wahl. Wir testen das an Ihren echten Kartons – nicht an Musterware.
Ein Kommissionierplatz hat selten ein Gewichtsproblem, aber fast immer ein Wegeproblem: Die Palette steht am Boden, das Band auf 90 Zentimetern, der Versandkarton daneben. Jedes Kolli wandert durch Beugen, Drehen und Heben. Bevor wir ein Gerät auslegen, sehen wir uns deshalb die Geometrie des Platzes an – manchmal ist die halbe Lösung ein Hubtisch und die andere Hälfte ein Balancer mit kurzer Reichweite.
Eine Hebehilfe, die langsamer ist als das Heben mit der Hand, wird nach zwei Wochen nicht mehr benutzt. Deshalb zählt in der Logistik die Aufnahmezeit mehr als die Traglast: schnelles Greifen, kurzer Hub, direkte Steuerung am Griff. Die Kombisteuerung, die Fahren und Heben in einem Bedienelement zusammenfasst, ist hier fast immer die richtige Wahl.
Bauart, Traglast und Reichweite – die Vorauswahl für diese Branche.
Gewichtsloses Handling – schweben statt heben.
Zum GerätKnickarm plus integrierte Hubachse.
Zum GerätMobile Hubachse für flexibles Heben.
Zum GerätDie ganze Fläche erschlossen – in X und Y.
Zum GerätWir sehen uns den Arbeitsplatz an, bevor über Geräte gesprochen wird.
AnsehenTraglast, Reichweite, Taktzeit – und Greifer für alles, was keinen Katalog kennt.
AnsehenHebezeuge, Manipulatoren und Balancersysteme für Industrie, Medizintechnik und Logistik.
AnsehenBei einem Karton nicht, bei achthundert am Tag sehr wohl. Die Leitmerkmalmethode bewertet die Häufigkeit gleichrangig mit dem Gewicht – und wirtschaftlich zählt vor allem, dass die Pickleistung am Schichtende nicht einbricht.
Eingeschränkt. Poröse oder feuchte Oberflächen halten das Vakuum schlechter. Wir prüfen das an Ihren tatsächlichen Kartons und wählen bei Bedarf einen Klammergreifer oder eine Kombination aus beidem.
Bei einzelnen leichten Teilen ist die Hand schneller. Sobald die Last über 15 kg liegt, zu zweit gehoben würde oder über Schulterhöhe muss, dreht sich das Verhältnis deutlich zugunsten des Geräts.
Ja, aber eine kurze. Die Geräte sind so ausgelegt, dass die Bedienung selbsterklärend am Griff liegt. Eine Unterweisung nach BetrSichV ist trotzdem Pflicht – wir liefern die Unterlagen dafür mit.
Es gibt keinen Grenzwert. Es gibt eine Beurteilungspflicht.
Beitrag lesenDas Gerät hebt. Der Greifer entscheidet, ob es funktioniert.
Beitrag lesenDie zweite Person ist die teuerste Position der Rechnung.
Beitrag lesenEin kurzes Gespräch klärt meist mehr als drei Angebote. Rufen Sie an oder schreiben Sie uns – Sie landen direkt bei einem Ingenieur.
Tippen Sie los – zum Beispiel „Balancer", „SAP" oder „Rohrstatik".
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