Ein Schmiedeteil mit definierter Verformung
Ein Lasthaken ist geschmiedet und so ausgelegt, dass er sich bei Überlast sichtbar aufbiegt, statt ohne Vorwarnung zu brechen. Diese Zähigkeit ist eine Eigenschaft des Werkstoffs und seiner Wärmebehandlung. Die Normenreihe DIN 15400 ff. legt Werkstoffe, Festigkeitsklassen, Tragfähigkeiten und Maße fest; DIN 15401 beschreibt den Einfachhaken.
Daraus folgt eine Regel ohne Ausnahme: An einem Lasthaken wird nicht geschweißt, nicht erwärmt und nicht gerichtet. Jeder dieser Eingriffe verändert das Gefüge – der Haken sieht danach gleich aus und verhält sich anders.